{"id":6356,"date":"2024-09-06T15:39:41","date_gmt":"2024-09-06T13:39:41","guid":{"rendered":"https:\/\/www.adullam.ch\/magazin\/?p=6356"},"modified":"2025-02-12T16:03:10","modified_gmt":"2025-02-12T15:03:10","slug":"wenn-die-sprache-an-kraft-verliert-gespraechsfuehrung-mit-menschen-mit-demenz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.adullam.ch\/magazin\/wenn-die-sprache-an-kraft-verliert-gespraechsfuehrung-mit-menschen-mit-demenz\/","title":{"rendered":"Wenn die Sprache an Kraft verliert: Gespr\u00e4chsf\u00fchrung mit Menschen mit Demenz"},"content":{"rendered":"<p>[et_pb_section fb_built=&#187;1&#8243; _builder_version=&#187;4.21.0&#8243; _module_preset=&#187;default&#187; global_colors_info=&#187;{}&#187;][et_pb_row _builder_version=&#187;4.21.0&#8243; _module_preset=&#187;default&#187; global_colors_info=&#187;{}&#187;][et_pb_column type=&#187;4_4&#8243; _builder_version=&#187;4.21.0&#8243; _module_preset=&#187;default&#187; global_colors_info=&#187;{}&#187;][et_pb_text admin_label=&#187;Einleitung&#187; module_class=&#187;lauftext textinitial&#187; _builder_version=&#187;4.21.0&#8243; _module_preset=&#187;default&#187; hover_enabled=&#187;0&#8243; text_orientation_tablet=&#187;left&#187; text_orientation_phone=&#187;left&#187; text_orientation_last_edited=&#187;off|desktop&#187; global_colors_info=&#187;{}&#187; sticky_enabled=&#187;0&#8243;]<\/p>\n<h2>Das Sprechen \u00fcber gemeinsame Erfahrungen, Erinnerungen oder Sorgen ist essenzieller Bestandteil des menschlichen Lebens. Eine Demenzerkrankung kann die Sprechf\u00e4higkeit jedoch stark beeintr\u00e4chtigen, was zu Schwierigkeiten in der Kommunikation f\u00fchrt. Wie es dennoch m\u00f6glich ist, Menschen mit Demenz in ein Gespr\u00e4ch zu integrieren und sie so vor der sozialen Isolation zu bewahren, erfahren Sie in diesem Artikel.<\/h2>\n<p>Sprache ist ein soziales Konstrukt. Sie hilft uns, soziale Beziehungen zu pflegen und unsere Identit\u00e4t zum Ausdruck zu bringen. Manche Sprachwissenschaftler sagen sogar, dass Sprache unter anderem aufgrund unseres Bed\u00fcrfnisses nach <em>Klatsch<\/em> und <em>Tratsch<\/em> entstanden sei. Das Erz\u00e4hlen von Geschichten \u00fcber sich und andere war eine Strategie, um Bindung herzustellen und Beziehungen zu sichern \u2013 etwas, das vor geraumer Zeit einen evolution\u00e4ren Vorteil bedeutete.<\/p>\n<p>[\/et_pb_text][et_pb_text admin_label=&#187;Grundlegendes menschl. Bed\u00fcrfnis&#187; module_class=&#187;lauftext&#187; _builder_version=&#187;4.21.0&#8243; _module_preset=&#187;default&#187; text_orientation=&#187;justified&#187; text_orientation_tablet=&#187;left&#187; text_orientation_phone=&#187;left&#187; text_orientation_last_edited=&#187;on|desktop&#187; global_colors_info=&#187;{}&#187;]<\/p>\n<h2>Grundlegendes menschliches Bed\u00fcrfnis<\/h2>\n<p>Miteinander sprechen zu k\u00f6nnen scheint also im tiefsten Innern des Menschen verankert zu sein. Sich mitzuteilen, angeh\u00f6rt zu werden und etwas zur Gemeinschaft beizutragen ist ein essenzieller Bestandteil des Menschseins \u2013 ein Grundbed\u00fcrfnis schlechthin. Was aber geschieht, wenn das sich Mitteilen immer schwieriger wird oder gar g\u00e4nzlich verschwindet? Zum Beispiel bei einer Demenzerkrankung. Sie macht es Betroffenen immer schwieriger, sich sprachlich auszudr\u00fccken.<br \/>\n[\/et_pb_text][et_pb_blurb title=&#187;Was ist Demenz?&#187; use_icon=&#187;on&#187; font_icon=&#187;&#xf128;||fa||900&#8243; image_icon_width=&#187;50px&#187; icon_alignment=&#187;left&#187; content_max_width=&#187;1100px&#187; admin_label=&#187;Infobox Demenz&#187; module_class=&#187;infobox&#187; _builder_version=&#187;4.21.0&#8243; _module_preset=&#187;default&#187; header_level=&#187;h2&#8243; header_font=&#187;||||||||&#187; body_font=&#187;Gupter||||||||&#187; body_font_size=&#187;24px&#187; background_color=&#187;gcid-6c3495d3-ec07-4663-b383-3af846586beb&#187; custom_padding=&#187;15px|15px|15px|15px|true|true&#187; global_colors_info=&#187;{%22gcid-6c3495d3-ec07-4663-b383-3af846586beb%22:%91%22background_color%22%93}&#187;]<em>Demenz<\/em> ist der Oberbegriff f\u00fcr \u00fcber 100 kognitive Krankheiten, die verschiedene F\u00e4higkeiten des Gehirns beeinflussen \u2013 Denken, Orientierung oder eben die Sprachf\u00e4higkeit. Aus diesem Grund sind Menschen mit Demenz im Verlauf der Erkrankung mehr und mehr in ihren Aktivit\u00e4ten eingeschr\u00e4nkt und auf Hilfe angewiesen. Hier ein \u00dcberblick \u00fcber die h\u00e4ufigsten Formen der eine Demenz deren Ursachen unterschiedlich sind.<\/p>\n<p>In unserem Online-Magazin finden Sie verschiedene Artikel rund um das Thema Demenz:<\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"https:\/\/www.adullam.ch\/magazin\/demenz-schleier-der-vergesslichkeit\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Demenz: Schleier der Vergesslichkeit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.adullam.ch\/magazin\/ein-rennen-gegen-die-zeit-alzheimer-versus-demenz\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Ein Rennen gegen die Zeit: Alzheimer versus Demenz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.adullam.ch\/magazin\/sexualitaet-und-demenz\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Sexualit\u00e4t und Demenz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.adullam.ch\/magazin\/metformin-diabetes-medikament-als-wundermittel-gegen-demenz\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Metformin: Diabetes-Medikament als Wundermittel gegen Demenz?<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p>[\/et_pb_blurb][\/et_pb_column][\/et_pb_row][et_pb_row column_structure=&#187;1_2,1_2&#8243; _builder_version=&#187;4.21.0&#8243; _module_preset=&#187;default&#187; global_colors_info=&#187;{}&#187;][et_pb_column type=&#187;1_2&#8243; _builder_version=&#187;4.21.0&#8243; _module_preset=&#187;default&#187; global_colors_info=&#187;{}&#187;][et_pb_text admin_label=&#187;Die Wichtigkeit sprachlicher Ressourcen&#187; module_class=&#187;lauftext&#187; _builder_version=&#187;4.21.0&#8243; _module_preset=&#187;default&#187; text_orientation=&#187;justified&#187; text_orientation_tablet=&#187;left&#187; text_orientation_phone=&#187;left&#187; text_orientation_last_edited=&#187;on|desktop&#187; global_colors_info=&#187;{}&#187;]<\/p>\n<h2>Die Wichtigkeit sprachlicher Ressourcen verschiebt sich<\/h2>\n<p>Es d\u00fcrfte allgemein bekannt sein, dass Menschen mit Demenz Dinge vergessen, immer wieder dieselben Dinge fragen oder den Weg nach Hause nicht mehr finden. Weniger bekannt ist jedoch der Einfluss der Demenz auf die Sprache der Betroffenen und somit auf eines der wichtigsten Mittel zur Pflege sozialer Beziehungen.<\/p>\n<p>Denn aufgrund der kognitiven Ver\u00e4nderungen im Gehirn, ver\u00e4ndert sich die Beziehung von Menschen mit Demenz zur Sprache. Das heisst, dass Menschen mit einer Demenzdiagnose zunehmend M\u00fche haben, Dinge zu benennen. Ihnen fallen W\u00f6rter nicht mehr ein oder sie k\u00f6nnen die Verbindung von Wort und dessen Bedeutung nicht mehr herstellen. So kann es sein, dass beispielsweise die Fernsehbedienung mit dem Telefon verwechselt wird, oder vage Formulierungen wie \u00abdas\u00bb gebraucht werden, um der genauen Bezeichnung f\u00fcr einen Gegenstand auszuweichen. Die verbale Ausdrucksweise wird allgemeiner, um genaue Definitionen zu vermeiden. Auch kommt es vor, dass Menschen mit Demenz neue W\u00f6rter erfinden, oder das Gemeinte einfach umschreiben.<\/p>\n<p>Man spricht in diesem Zusammenhang auch von <em>Aphasie<\/em> \u2013 also dem Verlust sprachlicher F\u00e4higkeiten beim Verstehen oder Sprechen infolge einer Erkrankung im Gehirn. Aufgrund der Aphasie r\u00fcckt die verbale Sprache mehr und mehr in den Hintergrund, w\u00e4hrend paraverbale und non-verbale Sprachelemente deutlich wichtiger werden.<br \/>\n[\/et_pb_text][\/et_pb_column][et_pb_column type=&#187;1_2&#8243; _builder_version=&#187;4.21.0&#8243; _module_preset=&#187;default&#187; global_colors_info=&#187;{}&#187;][et_pb_blurb image=&#187;https:\/\/www.adullam.ch\/magazin\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/Sprache-und-Demenz_Gestik.png&#187; content_max_width=&#187;1100px&#187; admin_label=&#187;Bild: Gestik&#187; module_class=&#187;bild-unterschrift&#187; _builder_version=&#187;4.21.0&#8243; _module_preset=&#187;default&#187; body_font_size=&#187;16px&#187; body_line_height=&#187;1.4em&#187; global_colors_info=&#187;{}&#187;]Menschen mit Demenz kommunizieren vermehrt durch paraverbale und non-verbale Elemente wie Gestik, Mimik, Lautst\u00e4rke oder auch Blickkontakt. Die verbale Sprach\u00e4usserung r\u00fcckt also in den Hintergrund<br \/>\n[\/et_pb_blurb][et_pb_blurb image=&#187;https:\/\/www.adullam.ch\/magazin\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/Design-ohne-Titel-1.png&#187; content_max_width=&#187;1100px&#187; admin_label=&#187;Bild: Aphasie&#187; module_class=&#187;bild-unterschrift&#187; _builder_version=&#187;4.21.0&#8243; _module_preset=&#187;default&#187; body_font_size=&#187;16px&#187; body_line_height=&#187;1.4em&#187; global_colors_info=&#187;{}&#187;]Aufgrund von <em>Aphasie <\/em>&#8211; dem Verlust sprachlicher F\u00e4higkeiten infolge einer Erkrankung im Gehirn &#8211; haben Menschen mit Demenz oft M\u00fche, W\u00f6rter zu erinnern oder Dinge zu benennen<br \/>\n[\/et_pb_blurb][\/et_pb_column][\/et_pb_row][et_pb_row _builder_version=&#187;4.21.0&#8243; _module_preset=&#187;default&#187; global_colors_info=&#187;{}&#187;][et_pb_column type=&#187;4_4&#8243; _builder_version=&#187;4.21.0&#8243; _module_preset=&#187;default&#187; global_colors_info=&#187;{}&#187;][et_pb_blurb title=&#187;Kommunikationskan\u00e4le&#187; use_icon=&#187;on&#187; font_icon=&#187;&#xf128;||fa||900&#8243; image_icon_width=&#187;50px&#187; icon_alignment=&#187;left&#187; content_max_width=&#187;1100px&#187; admin_label=&#187;Infobox verbale etc. Kommunikation&#187; module_class=&#187;infobox&#187; _builder_version=&#187;4.21.0&#8243; _module_preset=&#187;default&#187; header_level=&#187;h2&#8243; header_font=&#187;||||||||&#187; body_font=&#187;Gupter||||||||&#187; body_font_size=&#187;24px&#187; background_color=&#187;gcid-6c3495d3-ec07-4663-b383-3af846586beb&#187; custom_padding=&#187;15px|15px|15px|15px|true|true&#187; global_colors_info=&#187;{%22gcid-6c3495d3-ec07-4663-b383-3af846586beb%22:%91%22background_color%22%93}&#187;]<\/p>\n<ul>\n<li>Die <strong>verbale Kommunikation<\/strong> ist das effektiv gesprochene Wort. Also das, was man sagt. Hierbei spielt auch die Art und Weise eine Rolle. Zum Beispiel die Verwendung von Fachw\u00f6rtern oder Umgangsw\u00f6rtern.<\/li>\n<li><strong>Paraverbale Kommunikation<\/strong> beinhaltet all das, was mit der Stimme zu tun hat. Also Stimmlage, Lautst\u00e4rke, Aussprache, Betonung, Sprechtempo, etc.<\/li>\n<li>Bei der <strong>non-verbalen Kommunikation<\/strong> geht es um den Ausdruck des K\u00f6rpers. Mimik (z.B. Hochziehen der Augenbrauen), Gestik, K\u00f6rperhaltung, Blickkontakt<\/li>\n<\/ul>\n<p>[\/et_pb_blurb][et_pb_text admin_label=&#187;Die Interaktion wird auf die Probe gestellt&#187; module_class=&#187;lauftext&#187; _builder_version=&#187;4.21.0&#8243; _module_preset=&#187;default&#187; text_orientation=&#187;justified&#187; text_orientation_tablet=&#187;left&#187; text_orientation_phone=&#187;left&#187; text_orientation_last_edited=&#187;on|desktop&#187; global_colors_info=&#187;{}&#187;]<\/p>\n<h2>Die Interaktion wird auf die Probe gestellt<\/h2>\n<p>Der Verlust von Sprache bedeutet, dass das F\u00fchren von allt\u00e4glichen Unterhaltungen oder das Erz\u00e4hlen von Geschichten bei fortschreitender Erkrankung nach und nach schwerf\u00e4llt. Menschen mit Demenz k\u00f6nnen einer komplexen Diskussion nicht mehr folgen oder es f\u00e4llt Aussenstehenden schwer, die Formulierungen dieser Menschen nachzuvollziehen.<\/p>\n<p>Die Schwierigkeit, sich mit anderen zu verst\u00e4ndigen oder die Unf\u00e4higkeit, Gespr\u00e4chen zu folgen, kann dazu f\u00fchren, dass sich Menschen mit Demenz zur\u00fcckziehen, um unangenehmen Situationen aus dem Weg zu gehen. Gleichzeitig kommt es vor, dass sie von Angeh\u00f6rigen oder Aussenstehenden nicht mehr in Gespr\u00e4che integriert werden. Nicht selten kommt es dadurch zu sozialer Isolation.<br \/>\n[\/et_pb_text][et_pb_text admin_label=&#187;Verschiebung der Ausdrucksweise&#187; module_class=&#187;lauftext&#187; _builder_version=&#187;4.21.0&#8243; _module_preset=&#187;default&#187; text_orientation=&#187;justified&#187; text_orientation_tablet=&#187;left&#187; text_orientation_phone=&#187;left&#187; text_orientation_last_edited=&#187;on|desktop&#187; global_colors_info=&#187;{}&#187;]<\/p>\n<h2>Verschiebung der Ausdrucksweise<\/h2>\n<p>Obwohl die verbale Kommunikation f\u00fcr Menschen mit Demenz zunehmend schwierig wird, heisst das nicht, dass sie verstummen. Normalerweise bedeutet der Sprachverlust n\u00e4mlich, dass andere sprachliche Ressourcen in den Vordergrund geraten: Mimik, Gestik, Ber\u00fchrungen oder Laut\u00e4usserungen. Eine Kommunikation ist also auch mit Menschen im fortgeschrittenen Demenzstadium m\u00f6glich ist \u2013 man muss nur wissen wie. Wie Gespr\u00e4che mit Menschen mit Demenz ausschauen k\u00f6nnen, hat der Sozialpsychologe Lars-Christer Hyd\u00e9n untersucht.<br \/>\n[\/et_pb_text][\/et_pb_column][\/et_pb_row][et_pb_row column_structure=&#187;3_5,2_5&#8243; _builder_version=&#187;4.21.0&#8243; _module_preset=&#187;default&#187; global_colors_info=&#187;{}&#187;][et_pb_column type=&#187;3_5&#8243; _builder_version=&#187;4.21.0&#8243; _module_preset=&#187;default&#187; global_colors_info=&#187;{}&#187;][et_pb_text admin_label=&#187;Verschiebung der Ausdrucksweise&#187; module_class=&#187;lauftext&#187; _builder_version=&#187;4.21.0&#8243; _module_preset=&#187;default&#187; text_orientation=&#187;justified&#187; text_orientation_tablet=&#187;left&#187; text_orientation_phone=&#187;left&#187; text_orientation_last_edited=&#187;on|desktop&#187; global_colors_info=&#187;{}&#187;]<strong>Perspektivenwechsel bringt neue Erkenntnisse<\/strong><\/p>\n<p>Ein wichtiger Hinweis, wenn es um Gespr\u00e4chsf\u00fchrung mit Menschen mit Demenz geht, ist, dass die degenerative Krankheit das Kurzzeitged\u00e4chntis zwar erheblich beeintr\u00e4chtig, das Langzeitged\u00e4chtnis aber mehr oder weniger erhalten bleibt. Das bedeutet, dass Demenzbetroffene zwar nicht mehr \u00fcber aktuelle Weltgeschehnisse sprechen, meistens aber ziemlich problemlos aus ihrer Vergangenheit erz\u00e4hlen k\u00f6nnen. Dies auch dann, wenn der Verlust der Sprache dazu f\u00fchrt, dass sie sich nicht mehr sprachlich ausdr\u00fccken k\u00f6nnen. Das Erz\u00e4hlen findet dann \u00fcber andere Kommunikationskan\u00e4le statt.<\/p>\n<p>In seiner<a href=\"https:\/\/journals.sagepub.com\/doi\/abs\/10.1177\/1471301213476290?journalCode=dema\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"> Studie \u00ab<em>Storytelling in dementia<\/em>\u00bb<\/a> aus dem Jahr 2013 hat sich der Schwede Lars-Christer Hyd\u00e9n mit den sogenannten \u00abperformativen Aspekten\u00bb von Erz\u00e4hlen befasst. Das heisst, dass er den Fokus nicht auf den Inhalt einer Geschichte legte, sondern auf die Art und Weise, wie die Geschichte erz\u00e4hlt wurde. Hyd\u00e9n begr\u00fcndet seinen Fokus folgendermassen: Wenn man sich auf die Inhalte einer Geschichte konzentriert, w\u00fcrden Menschen mit Demenz weniger kompetent wirken, als sie es eigentlich w\u00e4ren. Verschiebt man den Fokus jedoch auf die Art und Weise des Erz\u00e4hlens &#8211; die sogenannte Erz\u00e4hlsituation &#8211; und darauf, wie eine Person mit Demenz mit anderen Gespr\u00e4chsteilnehmern interagiert, dann wird deutlich, wie gespr\u00e4chsf\u00e4hig Menschen mit Demenz tats\u00e4chlich sind.<\/p>\n<p>Hyd\u00e9n sieht das Geschichtenerz\u00e4hlen also als <em>kollaborative Handlung<\/em>, bei der Menschen mit Demenz, gemeinsam mit zum Beispiel dem Ehepartner, eine Geschichte erz\u00e4hlen.<br \/>\n[\/et_pb_text][\/et_pb_column][et_pb_column type=&#187;2_5&#8243; _builder_version=&#187;4.21.0&#8243; _module_preset=&#187;default&#187; global_colors_info=&#187;{}&#187;][et_pb_blurb image=&#187;https:\/\/www.adullam.ch\/magazin\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/Sprache-und-Demenz_Soziale-Isolation.png&#187; admin_label=&#187;Bild: soziale Isolation&#187; module_class=&#187;bild-unterschrift&#187; _builder_version=&#187;4.21.0&#8243; _module_preset=&#187;default&#187; body_font_size=&#187;16px&#187; body_line_height=&#187;1.4em&#187; global_colors_info=&#187;{}&#187;]Es ist ein menschliches Grundbed\u00fcrfnis, soziale Beziehungen herzustellen und Erfahrungen und Meinungen mitzuteilen. Menschen mit Demenz laufen Gefahr, in soziale Isolation abzufallen, da sie sich nicht mehr so gut in Gespr\u00e4che integrieren k\u00f6nnen<br \/>\n[\/et_pb_blurb][et_pb_blurb image=&#187;https:\/\/www.adullam.ch\/magazin\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/Sprache-und-Demenz_Geschichten-erzaehlen.png&#187; content_max_width=&#187;1100px&#187; admin_label=&#187;Bild: Erz\u00e4hlen&#187; module_class=&#187;bild-unterschrift&#187; _builder_version=&#187;4.21.0&#8243; _module_preset=&#187;default&#187; body_font_size=&#187;16px&#187; body_line_height=&#187;1.4em&#187; global_colors_info=&#187;{}&#187;]Indem man die Art und Weise des Gespr\u00e4chs anpasst, kann man auch mit Menschen mit Demenz problemlos Gespr\u00e4che f\u00fchren. Zum Beispiel durch ein <em>kollaboratives<\/em> <em>Geschichtenerz\u00e4hlen<\/em><br \/>\n[\/et_pb_blurb][\/et_pb_column][\/et_pb_row][et_pb_row _builder_version=&#187;4.21.0&#8243; _module_preset=&#187;default&#187; global_colors_info=&#187;{}&#187;][et_pb_column type=&#187;4_4&#8243; _builder_version=&#187;4.21.0&#8243; _module_preset=&#187;default&#187; global_colors_info=&#187;{}&#187;][et_pb_blurb title=&#187;Erz\u00e4hlen als kollaborative Handlung: Die Eckdaten &#187; use_icon=&#187;on&#187; font_icon=&#187;&#xf128;||fa||900&#8243; image_icon_width=&#187;50px&#187; icon_alignment=&#187;left&#187; content_max_width=&#187;1100px&#187; admin_label=&#187;Infobox Erz\u00e4hlen als kollaborative Handlung&#187; module_class=&#187;infobox&#187; _builder_version=&#187;4.21.0&#8243; _module_preset=&#187;default&#187; header_level=&#187;h2&#8243; header_font=&#187;||||||||&#187; body_font=&#187;Gupter||||||||&#187; body_font_size=&#187;24px&#187; background_color=&#187;gcid-6c3495d3-ec07-4663-b383-3af846586beb&#187; custom_padding=&#187;15px|15px|15px|15px|true|true&#187; global_colors_info=&#187;{%22gcid-6c3495d3-ec07-4663-b383-3af846586beb%22:%91%22background_color%22%93}&#187;]<\/p>\n<ul>\n<li>Gespr\u00e4chteilnehmende eines konversationellen Erz\u00e4hlens sind physisch pr\u00e4sent zueinander (<em>face-to-face<\/em>)<\/li>\n<li>Die Teilnehmenden stehen\/sitzen sich gegen\u00fcber und k\u00f6nnen ihren K\u00f6rper somit als \u00abkommunikative Ressource\u00bb brauchen (z.B. gestikulieren).<\/li>\n<li>Der Einsatz des K\u00f6rpers zum Erz\u00e4hlen wird auch als <em>embodied storrytelling<\/em> \u2018verk\u00f6rpertes Erz\u00e4hlen\u2018 bezeichnet.<\/li>\n<li>Menschen mit Demenz brauchen \u00abverk\u00f6rperte\u00bb Ressourcen, um ihre Geschichten zu erz\u00e4hlen. Vor allem dann, wenn die Sprachf\u00e4higkeit begrenzt oder gar nicht mehr vorhanden ist.<\/li>\n<\/ul>\n<p>[\/et_pb_blurb][\/et_pb_column][\/et_pb_row][et_pb_row column_structure=&#187;2_3,1_3&#8243; _builder_version=&#187;4.21.0&#8243; _module_preset=&#187;default&#187; global_colors_info=&#187;{}&#187;][et_pb_column type=&#187;2_3&#8243; _builder_version=&#187;4.21.0&#8243; _module_preset=&#187;default&#187; global_colors_info=&#187;{}&#187;][et_pb_text admin_label=&#187;Gemeinsames erz\u00e4hlen hilft&#187; module_class=&#187;lauftext&#187; _builder_version=&#187;4.21.0&#8243; _module_preset=&#187;default&#187; text_orientation=&#187;justified&#187; text_orientation_tablet=&#187;left&#187; text_orientation_phone=&#187;left&#187; text_orientation_last_edited=&#187;on|desktop&#187; global_colors_info=&#187;{}&#187;]<strong>Gemeinsames erz\u00e4hlen hilft<\/strong><\/p>\n<p>Ein Teil der Studie Hyd\u00e9ns war die Analyse eines Interviews mit einem Ehepaar \u2013 nennen wir sie Henrik und Lotta. Henrik und Lotta sind seit knapp 50 Jahren verheiratet und mittlerweile ist Henrik an Demenz erkrankt. Im Interview mit Hyd\u00e9n erz\u00e4hlte das Ehepaar eine gemeinsam erlebte Geschichte aus seiner Vergangenheit. Dabei ging es vor allem um das gemeinsame Erz\u00e4hlen und Erinnern, nicht um den eigentlichen Inhalt der Geschichte.<\/p>\n<p>Die Verschriftlichung des Interviews zeigt, dass Lotta grunds\u00e4tzlich diejenige ist, die den Rahmen der Geschichte vorgibt. Mit gezielten Fragen oder Erg\u00e4nzungen zu den \u00c4usserungen ihres Ehemanns tr\u00e4gt sie dazu bei, dass Henrik aktiver Teilnehmer des Erz\u00e4hlens ist. Henrik hat eindeutig Schwierigkeiten damit, seine Erinnerungen in Worte zu fassen. Infolgedessen passt er seine Beschreibungen an und umschreibt das, was er eigentlich sagen wollte, mit anderen Worten. Gleichzeitig erg\u00e4nzt er seine \u00c4usserungen mit Gesten. So erz\u00e4hlt er von einem Segelausflug, wobei ihm die genauen Bezeichnungen f\u00fcr die Bewegung des Bootes entfallen. Er sagt beispielsweise \u00abdas Boot machte so.\u00bb, w\u00e4hrend er mit den H\u00e4nden gestikuliert, wie das Boot sich drehte. Aufgrund der gemeinsamen Erinnerung wird es Lotta m\u00f6glich, Henrik bei der Wortfindung zu helfen, oder seine f\u00fcr Aussenstehende vage erscheinenden \u00c4usserungen zu paraphrasieren. Gleichzeitig geht sie aktiv auf Henrik ein und macht ihn zu einem kompetenten Element des Gespr\u00e4chs.<\/p>\n<p>Am Schluss der aufgenommenen Unterhaltung schreiben Lotta und Henrik sich gegenseitig F\u00e4higkeiten zu (\u00abDu konntest sehr gut mit dem Boot umgehen\u00bb, \u00abDu aber auch\u00bb), was ein Ausdruck von Wertsch\u00e4tzung ist und als Beziehungsarbeit gesehen werden kann. Der Akt des gegenseitigen Lobens macht deutlich, dass auch Menschen mit Demenz sich auf andere Personen beziehen k\u00f6nnen und ihnen sowohl Bindung als auch soziale Beziehung wichtig ist.<br \/>\n[\/et_pb_text][\/et_pb_column][et_pb_column type=&#187;1_3&#8243; _builder_version=&#187;4.21.0&#8243; _module_preset=&#187;default&#187; global_colors_info=&#187;{}&#187;][et_pb_blurb image=&#187;https:\/\/www.adullam.ch\/magazin\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/Sprache-und-Demenz_Smarties.png&#187; content_max_width=&#187;1100px&#187; admin_label=&#187;Bild: Smarties&#187; module_class=&#187;bild-unterschrift&#187; _builder_version=&#187;4.21.0&#8243; _module_preset=&#187;default&#187; body_font_size=&#187;16px&#187; body_line_height=&#187;1.4em&#187; global_colors_info=&#187;{}&#187;]Wenn Menschen mit Demenz erz\u00e4hlen, sollte man sich nicht auf den Inhalt der Geschichte fokussieren. Menschen mit Demenz wirken dann n\u00e4mlich weniger kompetent, als sie es eigentlich w\u00e4ren. Es geht um die Art und Weise des Erz\u00e4hlens<br \/>\n[\/et_pb_blurb][\/et_pb_column][\/et_pb_row][et_pb_row _builder_version=&#187;4.21.0&#8243; _module_preset=&#187;default&#187; global_colors_info=&#187;{}&#187;][et_pb_column type=&#187;4_4&#8243; _builder_version=&#187;4.21.0&#8243; _module_preset=&#187;default&#187; global_colors_info=&#187;{}&#187;][et_pb_text admin_label=&#187;Gemeinsames erz\u00e4hlen hilft&#187; module_class=&#187;lauftext&#187; _builder_version=&#187;4.21.0&#8243; _module_preset=&#187;default&#187; text_orientation=&#187;justified&#187; text_orientation_tablet=&#187;left&#187; text_orientation_phone=&#187;left&#187; text_orientation_last_edited=&#187;on|desktop&#187; global_colors_info=&#187;{}&#187;]Die Studie von Hyd\u00e9n zeigt, dass Menschen mit Demenz gewisse sprachliche F\u00e4higkeiten zwar verlieren, diesen Verlust jedoch durch andere Ressourcen ersetzen. Das heisst, dass Gesten eine gr\u00f6ssere Bedeutung erhalten, w\u00e4hrend die W\u00f6rter eher eine Nebenrolle einnehmen \u2013 also genau umgekehrt, als dies bei uneingeschr\u00e4nkter kognitiver F\u00e4higkeit zu erwarten w\u00e4re. Diese Verlagerung von verbalen auf k\u00f6rperliche Ressourcen bedeutet, dass sich auch die Beziehung zwischen Erz\u00e4hler und Zuh\u00f6rer ver\u00e4ndert. Im Gespr\u00e4ch mit einer Person mit Demenz ist es also wichtig, auf vermeintlich unterschwellige Gesten oder Ber\u00fchrungen zu achten.<br \/>\n[\/et_pb_text][et_pb_blurb image=&#187;https:\/\/www.adullam.ch\/magazin\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/Sprache-und-Demenz-Ehepaar-sitzend.jpg&#187; content_max_width=&#187;1200px&#187; admin_label=&#187;Bild: Ehepaar auf B\u00e4nkli&#187; module_class=&#187;bild-unterschrift&#187; _builder_version=&#187;4.21.0&#8243; _module_preset=&#187;default&#187; body_font_size=&#187;16px&#187; body_line_height=&#187;1.4em&#187; global_colors_info=&#187;{}&#187;]Beim\u00a0<em>kollaborativen Erz\u00e4hlen <\/em>profitiert die Person mit Demenz, davon dass die Person ohne Demenz dieselbe Erinnerung hat. Diese kennt den Kontext der Geschichte und kann deswegen Inhalte erg\u00e4nzen oder Inputs geben<br \/>\n[\/et_pb_blurb][et_pb_text admin_label=&#187;Die kreativen Probleml\u00f6ser erz\u00e4hlen lassen&#187; module_class=&#187;lauftext&#187; _builder_version=&#187;4.21.0&#8243; _module_preset=&#187;default&#187; text_orientation=&#187;justified&#187; text_orientation_tablet=&#187;left&#187; text_orientation_phone=&#187;left&#187; text_orientation_last_edited=&#187;on|desktop&#187; global_colors_info=&#187;{}&#187;]<\/p>\n<h2>Die \u00abkreativen Probleml\u00f6ser\u00bb erz\u00e4hlen lassen<\/h2>\n<p>Gespr\u00e4chsf\u00fchrung mit Menschen mit Demenz ist also durchaus m\u00f6glich. Wenn Menschen mit Demenz Geschichten erz\u00e4hlen d\u00fcrfen oder in Gespr\u00e4chen auf sie eingegangen wird, f\u00fchlen sie sich wichtig und wertgesch\u00e4tzt. Dass Menschen mit Demenz soziale Beziehungen brauchen, hat auch die amerikanische Gerontologin Naomi Feil erkannt. <a href=\"https:\/\/www.adullam.ch\/validation\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Ihre Methode der Validation<\/a> beruht auf der \u00dcberzeugung, dass Menschen mit Demenz sich nie zuf\u00e4llig so verhalten, wie sie es tun. Feil betrachtete Menschen mit Demenz in jedem Augenblick als \u00abvalid\u00bb (g\u00fcltig) und betrachtete die \u00c4usserungen oder Aktionen der an Demenz erkrankten Person stets als Teil der Bindungsherstellung.<\/p>\n<p>Feils Herangehensweise zeigt, dass Menschen mit Demenz bis zum Schluss sehr gut darin sind, eine Beziehung zu ihrem oder ihrer Gespr\u00e4chspartner:in herzustellen. Aufgrund ihrer Erkrankung sind sie jedoch gezwungen, auf andere sprachliche Ressourcen auszuweichen \u2013 genau gesehen sind Menschen mit Demenz also kreative Probleml\u00f6ser: Sie finden einen anderen Weg, ihre Bed\u00fcrfnisse mittzuteilen.<br \/>\n[\/et_pb_text][et_pb_blurb title=&#187;10 Tipps f\u00fcr die Kommunikation mit Menschen mit Demenz &#187; use_icon=&#187;on&#187; font_icon=&#187;&#xf128;||fa||900&#8243; image_icon_width=&#187;50px&#187; icon_alignment=&#187;left&#187; content_max_width=&#187;1100px&#187; admin_label=&#187;10 Tipps f\u00fcr die Kommunikation mit Menschen mit Demenz&#187; module_class=&#187;infobox&#187; _builder_version=&#187;4.21.0&#8243; _module_preset=&#187;default&#187; header_level=&#187;h2&#8243; header_font=&#187;||||||||&#187; body_font=&#187;Gupter||||||||&#187; body_font_size=&#187;24px&#187; background_color=&#187;gcid-6c3495d3-ec07-4663-b383-3af846586beb&#187; custom_padding=&#187;15px|15px|15px|15px|true|true&#187; global_colors_info=&#187;{%22gcid-6c3495d3-ec07-4663-b383-3af846586beb%22:%91%22background_color%22%93}&#187;]<\/p>\n<ol>\n<li>Achten Sie darauf, dass Sie sich w\u00e4hrend dem Gespr\u00e4ch frontal vor der Person mit Demenz befinden \u2013 so, dass Sie in ihrem Sichtfeld sind.<\/li>\n<li>\u00a0Suchen Sie den Blickkontakt und l\u00e4cheln Sie die Person an.<\/li>\n<li>\u00a0Sprechen Sie ruhig, langsam und deutlich.<\/li>\n<li>\u00a0Bilden Sie kurze und einfache S\u00e4tze, die nur eine Aussage oder Frage enthalten.<\/li>\n<li>\u00a0Stellen Sie Fragen, die sich mit Ja oder Nein beantworten lassen.<\/li>\n<li>\u00a0H\u00f6ren Sie der Person aufmerksam zu und nehmen Sie deren Aussagen ernst.<\/li>\n<li>\u00a0Korrigieren Sie falsche oder unverst\u00e4ndliche Aussagen nicht.<\/li>\n<li>\u00a0Nehmen Sie die Anliegen und Gef\u00fchle der Person mit Demenz ernst.<\/li>\n<li>\u00a0Nehmen Sie m\u00f6gliche Anschuldigungen nicht pers\u00f6nlich.<\/li>\n<li>\u00a0Bleiben Sie ruhig und vermeiden Sie Hektik.<\/li>\n<\/ol>\n<p>Mehr Informationen finden Sie online bei <a href=\"https:\/\/www.alzheimer-schweiz.ch\/de\/startseite\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Alzheimer Schweiz<\/a>.<\/p>\n<p>[\/et_pb_blurb][\/et_pb_column][\/et_pb_row][et_pb_row column_structure=&#187;1_2,1_2&#8243; _builder_version=&#187;4.21.0&#8243; _module_preset=&#187;default&#187; global_colors_info=&#187;{}&#187;][et_pb_column type=&#187;1_2&#8243; _builder_version=&#187;4.21.0&#8243; _module_preset=&#187;default&#187; global_colors_info=&#187;{}&#187;][et_pb_text admin_label=&#187;Interaktion bis zum Schluss&#187; module_class=&#187;lauftext&#187; _builder_version=&#187;4.21.0&#8243; _module_preset=&#187;default&#187; text_orientation=&#187;justified&#187; text_orientation_tablet=&#187;left&#187; text_orientation_phone=&#187;left&#187; text_orientation_last_edited=&#187;on|desktop&#187; global_colors_info=&#187;{}&#187;]<\/p>\n<h2>Interaktion ist bis zum Schluss m\u00f6glich<\/h2>\n<p>Menschen mit Demenz haben genauso das Bed\u00fcrfnis, soziale Beziehungen herzustellen und ihre Erfahrungen und Meinungen mitzuteilen. Sowohl die Erkenntnisse von Lars-Christer Hyd\u00e9n als auch die von Naomi Feil entwickelte Methode zeigen, dass es durchaus M\u00f6glichkeiten gibt, sich mit Menschen mit Demenz zu unterhalten \u2013 und zwar bis ganz zum Schluss.<\/p>\n<p>Wichtig ist, dass Sie sich nicht entmutigen lassen, wenn ein Gespr\u00e4ch mit einer Person mit Demenzdiagnose nicht so verl\u00e4uft, wie Sie sich das vorgestellt haben. Gespr\u00e4chsf\u00fchrung mit Menschen mit Demenz braucht viel Geduld, Verst\u00e4ndnis und auch etwas \u00dcbung. Es kann hilfreich sein, wenn Sie die Person mit Demenz nach einem Erlebnis in der fr\u00fchen Vergangenheit fragen. H\u00f6ren Sie aufmerksam zu, helfen Sie, W\u00f6rter zu finden und stellen Sie konkrete Fragen \u2013 der Fokus sollte auf der zwischenmenschlichen Beziehung, und nicht auf der eigentlichen Geschichte liegen.<br \/>\n[\/et_pb_text][\/et_pb_column][et_pb_column type=&#187;1_2&#8243; _builder_version=&#187;4.21.0&#8243; _module_preset=&#187;default&#187; global_colors_info=&#187;{}&#187;][et_pb_blurb image=&#187;https:\/\/www.adullam.ch\/magazin\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/Sprache-und-Demenz_Geduld.png&#187; content_max_width=&#187;1100px&#187; admin_label=&#187;Bild: Gespr\u00e4ch&#187; module_class=&#187;bild-unterschrift&#187; _builder_version=&#187;4.21.0&#8243; _module_preset=&#187;default&#187; body_font_size=&#187;16px&#187; body_line_height=&#187;1.4em&#187; global_colors_info=&#187;{}&#187;]Gespr\u00e4chsf\u00fchrung mit Menschen mit Demenz braucht viel Geduld, Verst\u00e4ndnis und \u00dcbung. Wichtig ist, dass der Fokus auf der zwischenmenschlichen Beziehung, und nicht auf dem eigentlich Gesagten liegt<br \/>\n[\/et_pb_blurb][\/et_pb_column][\/et_pb_row][et_pb_row _builder_version=&#187;4.21.0&#8243; _module_preset=&#187;default&#187; global_colors_info=&#187;{}&#187;][et_pb_column type=&#187;4_4&#8243; _builder_version=&#187;4.21.0&#8243; _module_preset=&#187;default&#187; global_colors_info=&#187;{}&#187;][et_pb_text admin_label=&#187;Interaktion bis zum Schluss&#187; module_class=&#187;lauftext&#187; _builder_version=&#187;4.21.0&#8243; _module_preset=&#187;default&#187; text_orientation=&#187;justified&#187; text_orientation_tablet=&#187;left&#187; text_orientation_phone=&#187;left&#187; text_orientation_last_edited=&#187;on|desktop&#187; global_colors_info=&#187;{}&#187;]<\/p>\n<h2>Geben Sie sich Zeit<\/h2>\n<p>Mit etwas Geduld, Verst\u00e4ndnis und spezifischen Strategien k\u00f6nnen Sie durchaus ein Gespr\u00e4ch mit Menschen mit Demenz f\u00fchren. Geben Sie sich etwas Zeit, sich an die neue Gespr\u00e4chsf\u00fchrung zu gew\u00f6hnen und zu akzeptieren, dass ihr Gegen\u00fcber wom\u00f6glich nicht die Art von Konversation f\u00fchren kann, die Sie sich w\u00fcnschen. Und vergessen Sie nicht: Menschen mit Demenz bleiben Menschen, egal, wie weit fortgeschritten die Demenz ist. Sie haben, wie wir alle, das Bed\u00fcrfnis, angeh\u00f6rt zu werden und sich mitzuteilen. Als aufmerksame:r und verst\u00e4ndnisvolle:r Zuh\u00f6rer:in helfen Sie also mit, dass Menschen mit Demenz ein aktiver Teil der Unterhaltung und der Gesellschaft bleiben.<br \/>\n[\/et_pb_text][et_pb_text admin_label=&#187;MS&#187; module_class=&#187;lauftext&#187; _builder_version=&#187;4.21.0&#8243; _module_preset=&#187;default&#187; text_orientation=&#187;justified&#187; global_colors_info=&#187;{}&#187;]<\/p>\n<h2><a href=\"https:\/\/www.adullam.ch\/magazin\/redaktion\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">(MS)<\/a><\/h2>\n<p>[\/et_pb_text][\/et_pb_column][\/et_pb_row][\/et_pb_section]<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eine Demenzerkrankung kann die Sprechf\u00e4higkeit stark beeintr\u00e4chtigen, was zu Schwierigkeiten in der Kommunikation f\u00fchrt. 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