
Öffentliche Veranstaltung
Podium 11.9.26
Selbstbestimmt – wer entscheidet wirklich?
Darüber diskutieren wir am 11. September in Basel. Kontrovers, hochkarätig besetzt und offen für alle.
Selbstbestimmung ist ein Grundbedürfnis. Wir möchten selbst entscheiden, wo wir wohnen, wie wir leben – und was mit uns geschieht, wenn wir auf Unterstützung angewiesen sind. Doch im Alltag zeigt sich: Selbstbestimmung ist keine Selbstverständlichkeit. Sie muss ermöglicht, erkämpft und immer wieder neu verhandelt werden.
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📅 Freitag, 11. September 2026
🕖 19.00 Uhr
📍 Kapelle Adullam-Stiftung Basel, Mittlere Strasse 15
🎟 Eintritt frei
Auf dem Podium: Vier Expert:innen. Vier Perspektiven.
Selbstbestimmung und Longevity
Wie lange wollen wir leben – und vor allem wie? Was können wir selbst tun, was gibt die Gesellschaft vor? Und ist ein langes Leben automatisch ein selbstbestimmtes?
→ Prof. Dr. Christina Röcke, Psychologin und Co-Direktorin des UZH Healthy Longevity Centers
Selbstbestimmung als politisches und gesellschaftliches Recht
Altersdiskriminierung, gesellschaftliche Teilhabe, das Recht auf Mitsprache. Wird Selbstbestimmung im Alter strukturell verhindert – und wenn ja, von wem?
→ Regula Meschberger, Co-Präsidentin der Grauen Panther Nordwestschweiz
Selbstbestimmung im digitalen Zeitalter
Digitalisierung als Chance oder Bedrohung? Wer nicht mitkommt, verliert Selbstbestimmung. Wer mitmacht, gibt sie vielleicht an Algorithmen ab. Was bedeutet das für ältere Menschen?
→ Prof. Dr. Alexander Seifert, Dozent, Hochschule für Soziale Arbeit FHNW
Selbstbestimmung aus der Gegenperspektive
Was denkt eine junge Generation über Selbstbestimmung im Alter – für sich selbst und für die Gesellschaft? Und ist Selbstbestimmung ein Privileg derer, die gesund, gebildet und finanziell abgesichert sind?
→ Philip Döbeli alias Moony, Rapper, Content Creator und Primarlehrer
Moderation: Cornelia Kazis, Journalistin und Autorin
Die Referentinnen und Referenten
Prof. Dr. Christina Röcke
Prof. Dr. Christina Röcke studierte Psychologie in Berlin und den USA und ist seit 2007 in Forschung und Lehre an der Universität Zürich tätig – heute als Co-Direktorin des UZH Healthy Longevity Centers. Ihr Forschungsschwerpunkt: das Zusammenspiel von Wohlbefinden, Emotionen und Alltagsaktivitäten im Alter.
Regula Meschberger
Als Co-Präsidentin der Grauen Panther Nordwestschweiz setzt sich Regula Meschberger seit Jahren für Selbstbestimmung im Alter, Partizipation und gesellschaftliche Teilhabe ein. Altersdiskriminierung ist für sie kein Schlagwort – sie begegnet ihr täglich. Zuletzt unterstützte sie eine Petition gegen Altersdiskriminierung, die mit 25’000 Unterschriften dem Bundesrat übergeben wurde.
Prof. Dr. Alexander Seifert
Prof. Dr. Alexander Seifert ist Professor für «Soziale Arbeit und Alter mit Fokus auf digitale Inklusion und Teilhabe» an der Hochschule für Soziale Arbeit FHNW. Er begleitete nationale Studien wie «Digital Seniors» und erforscht, wie ältere Menschen am digitalen Leben teilhaben – und was sie daran hindert.
Philip Döbeli alias Moony
Philip Döbeli ist Rapper, Content Creator und Primarlehrer. Er hat mit seiner Schulklasse ein Generationenprojekt mit Bewohner:innen des Adullams geleitet und bringt an diesem Abend eine unverstellte, junge Stimme ins Gespräch.
Cornelia Kazis – Moderation
Cornelia Kazis ist Journalistin, Autorin und Radiojournalistin bei SRF. Als erfahrene Tagungsmoderatorin führt sie durch den Abend – mit dem nötigen Gespür für kontroverse Diskussionen und menschliche Geschichten.
Das Rahmenprogramm
Die Podiumsdiskussion eröffnen und schliessen ab: Klaus Brömmelmaier und Katja Reinke vom Theater Basel – zwei erfahrene Theaterschaffende, die seit Jahrzehnten in der Schweiz auf der Bühne stehen. Was sie genau machen? Das verraten wir noch nicht.
Apéro
Zeit für Gespräche, Begegnungen und Austausch.
Über die Kampagne
Die Podiumsdiskussion ist Teil der Jahreskampagne «Selbstbestimmt – Du hast die Wahl» der Adullam-Stiftung. Auf dieser Plattform finden Sie Artikel, Videos und persönliche Stimmen rund um Selbstbestimmung und ein aktives Leben im Alter.